Von Robura zu Rehborn
Zu Beginn des 7. Jahrhunderts bildete sich zwischen Odernheim und Meisenheim eine neue Kleinsiedlung. Im Jahr 1128 wird sie unter dem Namen „Robura“ erstmals urkundlich erwähnt.
Der Name entstammt dem Althochdeutschen und verweist auf ein Haus am Schilf. Obwohl der heutige Ortsname weder mit einem Born noch mit einem Reh verbunden ist, setzte sich die sprachliche Umbildung zu Rehborn ab Mitte des 16. Jahrhunderts durch.
Rehborn erlebte verschiedene Herrschaften, darunter die Erzbischöfe von Mainz, das Kloster Disibodenberg, Grafen von Veldenz, Herzöge von Zweibrücken, die französische Verwaltung und Bayern. Heute gehört Rehborn zu Rheinland-Pfalz und ist eine lebendige Wohngemeinde.
