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Wehmut beim letzten „Turmplatz in Flammen“

Geschrieben von Thomas Link am .

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JC 2017 Scheckübergabe

Nach vierzehn Jahren ist Schluss mit der beliebten und zur Tradition gewordenen Veranstaltung des Jugendclubs „Turnplatz in Flammen“, die jährlich am 30. April auf dem Turnplatz stattfand. Hatte der Jugendclub Rehborn in den zurückliegenden Jahren oftmals Pech mit dem Wetter und verregneten Festen, so war dies bei der „Abschlussveranstaltung“ mal nicht der Fall, denn es blieb trocken. Das war die beste Voraussetzung für das Highlight, ein erstmals in Rehborn abgeschossenes Höhenfeuerwerk, das nach 22 Uhr die Besucher begeisterte.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Jugendclub-Vorsitzender Christoph Dornbusch die Besucher, hielt einen kurzen Rückblick auf die vergangenen Jahre und insbesondere das Jahr 2016. Der Jugendclub war nicht nur beim Hexenfeuer, sondern auch an zwei Kerwetagen „voll“ im Einsatz. Probleme gab es dabei bei der Zahl der Helfer, mit der Folge, dass die Jugendclubmitglieder und vorwiegend der Vorstand viel ehrenamtliche Arbeit erbringen und auch mehrere Schichten übernehmen mussten.
Hier fehle es leider am Engagement der Bürger und Jugendlichen. Auch der Einsatz des Clubs bei der Renovierung des Jugendraumes im Protestantischen Gemeindehaus fand

leider nicht die gewünschte Resonanz.

Ein kleines Hexenfeuer in Platzmitte durfte auch diesmal nicht fehlen.

Dankesworte gingen an die „Alkophoniker“ (alles Aktive des Blasorchesters des Turnvereins), welche seit 2004 für die musikalische Unterhaltung und auch dieses Mal kostenlos für einen unterhaltsamen Abend sorgten.

Anschließend überreichte Dornbusch mit Schriftführerin Mareen Wagner-Sottong an fünf Rehborner Vereine (Freiwillige Feuerwehr, Förderverein FSV, Landfrauenverein, Männergesangverein und Turnverein) je einen obligatorischen Spendenscheck über 300 Euro für deren Jugendarbeit, was von den Vereinsvorsitzenden dankend entgegen- genommen wurde.

Fraglich ist noch, wie es nach dem Wegfall der beiden Hauptveranstaltungen, das Hexenfeuer und die Kirmes, mit dem Jugendclub künftig weitergeht. -mr-/Foto: Klaus Merscher