Drucken

Zum Abschied neue Schaukel

Der Rehborner Jugendclub hat vor einigen Monaten seine Auflösung beschlossen. Aus dem Vermögen wurde – nach schon vielen früheren Spenden für den Rehborner Spielplatz – noch eine Wippe für kleinere Kinder spendiert. Die Gemeinde sagt Dankeschön für die lange Unterstützung!

Juc 2018 Wippe

Drucken

Friedhof: Neue Bänke

Gem 2018 Friedhof neue Bänke

Lange war es der Wunsch der Rehborner Friedhofgänger, Ersatz für die unansehnlichen gewordenen Kunststoffbänke zu bekommen. Im vergangenen Herbst hatte Gemeindearbeiter Viktor Wiederspan die Idee, aus Sandsteinstufen – die ein örtlicher Handwerker vorrätig hatte – zwei Muster zu bauen. Diese beiden Exemplare vor der Aussegnungshalle fanden Gefallen.

Nachdem Fundamente und Standbeine vorbereitet waren, konnte Wiederspan gestern assistiert von Ortsbürgermeister Thomas Link weitere sechs Sandsteinbänke aufbauen. Ein Stein allein wiegt mehr als zwei Zentner; daher kam auch die Hydraulik des „orangenen Blitzes“ zum tragenden Einsatz. Und zwischendrin waren kleine Pausen mit Cappuccini wichtig.

Die Bänke sind ab sofort nutzbar. Allerdings werden noch Fugen verfüllt, kleine Fehler in den Steinen behandelt, wenn die teilweise feuchten Steine abgetrocknet sind. Bereits über Winter hatte der Gemeindearbeiter aus Rehborner Eiche Roste gefertigt, die noch auf die Steine gelegt werden.

Drucken

Fichtensterben im Weinwiesental

Gem 2018 Fichtensterben

Im Weinwiesental oberhalb von Rehborn kreischen derzeit häufig die Motorsägen. Nach und nach wird ein Fichtenwald gefällt, weil die Nadelbäume vom Borkenkäfer befallen werden. Stefan Gesse vom Forstrevier Meisenheim gab ein TV-Interview, das auf YouTube zu sehen ist..
Die Fichte ist der Brotbaum der deutschen Holzindustrie; sie wächst schnell und gerade. Genau richtig, um aus ihrem Holz Dachstühle, Möbel, Span-, Sperrholzplatten und vieles andere mehr herzustellen. Fichten schützen in Steillagen als Schutzwälder die besiedelten Täler vor Lawinen und Steinschlägen. Das Problem des Nadelbaums: Er liebt es eher etwas kühler.
Und das ist das Problem – es wird immer wärmer, zu warm für die Fichte. Und damit wird sie anfällig für den Borkenkäfer, der in kurzer Zeit einen ganzen Fichtenwald abtöten kann. Innerhalb von sechs Wochen muss ein betroffener Baum gefällt und entsorgt sein. Eines der sichtbaren Zeichen des Baumsterbens: Die grünen Wipfel färben sich rötlich. Im Glantal liegen die Temperaturen etwas höher als beispielsweise im Hunsrück, wo das Fichtensterben auch schon abzusehen ist. Wird es noch etwas wärmer, könnten Fichten bald nur noch in Deutschlands Hochlagen gedeihen.
In einem betroffenen Waldstück im Rehborner Weinwiesental spricht Thomas Link, einerseits Rehborner Ortsbürgermeister und andererseits Moderator bei „Leben mit der Energiewende TV“, mit Förster Stefan Gesse. Dieser lässt die befallenen Fichten nach und nach entnehmen, pflanzt dafür junge Bäume. Diese, so hofft Gesse, kommen besser mit der Wärme und den häufigeren Starkregenfällen zurecht. Als Brotbaumersatz werden Weißtannen und Douglasien gesetzt, die mit Kunststoffhüllen vor Wildverbiss geschützt werden müssen.
Als Ortsbürgermeister legt Thomas Link Wert darauf, dass neben Eichen und Buchen auch alte, fast ausgestorbene heimische Laubbäume wie Elsbeere und Speierling gepflanzt werden. Die Baumstämme seltener Baumarten könnten in mehr als 200 Jahren noch gefragt sein und auch dann noch teuer gehandelt werden. Zudem stehen am Waldrand auch kleine Wildbirnen.
Im Moment allerdings fällt eine Fichte nach der anderen. Ein Kahlschlag ist nicht möglich, weil die verbleibenden Nadelbäume dem Ersatz noch etwas Schutz bieten.
Denn wenn die letzte Fichte fällt, soll junges Baumgrün schon nachgewachsen sein.
Das TV-Interview ist hier zu sehen:  https://www.youtube.com/watch?v=k8U4jMXlqfM

Drucken

Weinwiesen-Weiden fällen

Gem 2018 Weinwiesenbach Weiden markiert

Der beliebte Wanderweg im Weinwiesental wird in Höhe von Tennisplatz bzw. Reitgelände bald anders aussehen. Denn wie Revierförster Stefan Gesse und Ortsbürgermeister Thomas Link bei einer Begehung im Tal feststellten, sind die Weiden mehrheitlich – schon äußerlich an Pilzen erkennbar – am Absterben. Auch wo noch nicht sichtbar, ist davon auszugehen, dass der Pilz in den Stämmen vorhanden ist. Da von den Bäumen eine Unfallgefahr ausgeht, müssen sie gefällt bzw. auf Kopf gesetzt werden.

Mit einer Ausnahme stehen die Bäume auf Privatgelände. Der Besitzer wurde aufgefordert, die Weiden noch in diesem Monat zu entfernen. Die Kreisumweltbehörde ist unterrichtet.

Drucken

Kappesbord gemulcht

Gem 2018 Kappesbord gemulcht

Vor vielen Jahren war der Rehborner Kappesbord eine vielgenutzte Gartenfläche, aus der sich die Bürger mit Gemüse und Salaten versorgten. Durch Erbschaft wurden die Parzellen immer kleiner, gehörten immer mehr Menschen. Zuletzt nutzen nur noch ganz wenige Rehborner das Gelände zwischen Mühlbach und Giesen. Der Rest verwilderte, Brombeerhecken nahmen überhand, bedrohten die Mauer zum Bachlauf. Kurzum: Kein schönes Entree an der von Radlern vielgenutzten Kreisstraße über den Glan und zum Bahnhof.

Um die wuchernde Wildnis zu beseitigen, nahm der Ortsbürgermeister schon vor Jahresfrist Kontakt mit dem Wasserwirtschaftsamt – die Fläche gehört zum Überschwemmungsgebiet des Glans – und zur Unteren Kreisumweltbehörde auf: Beide Ämter hatten keine Einwände, die Hecken in der Winterzeit zu entfernen. In den vergangenen Wochen und Tagen bekundeten dann auch einige Eigentümer der kleinen Parzellen ihr Einverständnis für den Radikalschnitt.

So konnte den Andreas Bohlander heute das schwenkbare Mulchwerk an seinem Kleinbagger anwerfen und in kurzer Zeit einen Gutteil der Fläche von den Brombeeren befreien. In den nächsten Wochen wird eine Grasbegrünung des Areals angegangen.

Während die Gartenparzellen in Privatbesitz sind, gehören Straße wie auch der Bachlauf zum Landesbetrieb Mobilität (LBM). Die Mauer zwischen Bach und Gärten gehört dagegen dem Landkreis.