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Hochwasserschutzkonzept für Rehborn

Die Starkregenereignisse der vergangenen Jahre waren Auslöser, Überlegungen anzustellen, wie in den Kommunen besser vorgesorgt werden kann, um Katastrophen künftig zu verhindern und die Schäden zu verringern. Der Grundgedanke örtlicher Hochwasserschutzkonzepte ist, dass die Hochwasserversorge vor Ort in Gang gesetzt bzw. verbessert wird, denn die Schäden treten lokal auf. Jede Gemeinde und Stadt soll ein individuelles und auf die örtlichen Fragestellungen zugeschnittenes Konzept erarbeiten, nach den künftig die Hochwasservorsorge verbessert werden soll.

Im Rahmen der Konzepterarbeitung kommen alle Themenbereiche der örtlichen Hochwasservorsorge auf den Prüfstand. Das reicht von der Gefahrenabwehr über die Gewässerunterhaltung bis hin zum Objektschutz. Kennzeichnend für den Prozess ist, dass die Bürgerinnen und Bürger von Beginn an aktiv in Bürgerversammlungen und Workshops eingebunden werden. Ihre Anregungen und Ideen werden aufgenommen und soweit wie möglich berücksichtigt. Sie werden aber auch selbst in die Pflicht genommen, da sie selbst die Aufgabe haben, durch eigene Maßnahmen die Schäden möglichst gering zu halten.

So entsteht ein Konzept zur Hochwasservorsorge, das Maßnahmen, Zuständigkeiten und Fristen festgelegt, das öffentliche und für alle Akteure verbindlich ist.

Die Verbandsgemeinde Meisenheim hat die Aufstellung des Hochwasserschutzkonzeptes federführend, aber gemeinsam mit den Ortsgemeinden übernommen.

Um die vorrangigen Problempunkte und Erfahrungen in der Ortsgemeinde zu erfassen, werden vorbereitend Ortsbegehungen der einzelnen Ortslagen mit den Vertretern der jeweiligen Ortsgemeinden (Bürgermeister, ggf. Gemeinderat und zentrale Akteure) der Verbandsgemeinde Meisenheim und dem beauftragen Fachbüro erfolgen.

Folgender Termin ist vereinbart:

Dienstag, 28. August, um 10 Uhr, Treffpunkt ist das Gemeindehaus an der Linde.

Die anschließenden Bürgerversammlungen zur Beteiligung der gesamten Dorfgemeinschaft sollen zeitnah nach Auswertung der Ergebnisse erfolgen. In diesen Versammlungen sollen die bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse der Bürgerschaft erfragt und Maßnahmenvorschläge für die Ausarbeitung der örtlichen Hochwasserschutzkonzepte gesammelt werden.

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NOx in Rehborn kein Problem

Gem 2018 NOx anbringenDieselfahrverbot in Hamburg, vielleicht demnächst in Stuttgart, München, Mainz, Koblenz. Aber was ist mit kleinen Landgemeinden, die von starkem Durchgangsverkehr betroffen sind? Durch Zufall bekam Ortsbürgermeister Thomas Link von der Deutschen Umwelthilfe zwei Messröhrchen, um die Stickstoffdioxidbelastung in Rehborn erkunden zu lassen.

Einen Monat lang hingen die Röhrchen in gut zwei Meter Höhe am Fahnenmast der Gemeinde in der Ortsmitte. Danach wurden sie zur Auswertung in ein Labor verschickt. Das für die Bürger erfreuliche Ergebnis: 10,9 µg NO2/m³. Auch wenn der offizielle Grenzwert für Stickstoffdioxid in der Atemluft bei 40 µg/m³ liegt, gibt es allerdings auch eindeutige Hinweise darauf, dass bereits Konzentrationen ab 20 µg/m³ gesundheitsschädlich sind. Aber selbst da ist Rehborn drunter.

Im Gegensatz zu unserem Ort wurden in vielen kleinen und mittelgroßen Gemeinden gesundheitlich bedenkliche Werte und Grenzwertüberschreitungen aufgedeckt, die vergleichbar und im Einzelfall gar höher ausfallen als in den bekannten Hot Spots der schmutzigsten Metropolen Deutschlands.

Was für die Anlieger der Rehborner Hauptstraße bleibt, ist allerdings die Lärmbelastung durch Lastwagen, Omnibusse und den normalen Autoverkehr.

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Salamander gesichtet

Gem 2018 Feuersalamander

Sie sind ausgesprochen selten, von einem Hautpilz und vom Aussterben bedroht: der Feuersalamander. Rund um Rehborn gibt es mehrere Stellen, an denen zuletzt vor 2 Jahren diese Amphibien gesichtet wurden. Seitdem Fehlanzeige.

 
Doch heute, nach Wochen der Hitze und dem kurzen Gewitterguss, war auf einmal das Exemplar auf dem Foto unterwegs - und zwar auf einem Waldweg. Eine Rehbornerin wäre beim abendlichen Spaziergang fast darauf getreten.


Nähere Infos zum Feuersalamander:
 https://de.wikipedia.org/wiki/Feuersalamander

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736 Rehborner Bürger

Per 30. Juni 2018 zählte das Standesamt 736 Bürger (per 31.12.2017: 743; 2016: 749; 2015: 759) in Rehborn inklusive der 43 (42 / 44 / 45) Einwohner mit Nebenwohnsitz. Zum Jahresende 2014 zählten wir noch 782.

Die Rehborner bewohnen 276 Haushalte (+- 0 / + 2 / - 4).

Es gibt 44 Kinder (# 1) im Alter bis zu 9 Jahren, davon 13 (+- 0) bis zu 2 Jahren. 10-19 Jahre: 66 (- 4); 20-29: 53 +-0); 30-39: 69 (+- 0); 40-49: 78 (+ 1); 50-59: 122 (- 3); 60-69: 122 (+ 2); 70-79: 76 (- 7); 80-89: 52 (+ 3); 90-99: 11 (+ 1).

Im Jahr 2019 werden 5 (- 2) Kinder eingeschult. Im Jahr 2020 voraussichtlich: 6 (+ 1); 2021: 6; 2022: 7 (+ 1); 2023: 3; 2024: 3.

511 (- 6) Rehborner sind evangelischen Glaubens, 91 (+ 1) katholisch. Ohne religiöse Angabe sind 88 (+ 2) Personen.

Es gibt 384 (- 4)Ehepaare, 210 (- 1) ledige Personen, 59 (-+ 2) verwitwete und 40 (- 1) geschiedene Rehborner.

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NOx-Messung in Rehborn

Gem 2018 NOx-Messung

Dieselfahrverbot in Hamburg, vielleicht demnächst in Stuttgart, München, Mainz, Koblenz. Aber was ist mit kleinen Landgemeinden, die von starkem Durchgangsverkehr betroffen sind? Wie hoch ist da die Belastung mit Stickoxiden aus Dieselabgasen und anderen Quellen?

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) klagt gegen die großen Kommunen, damit auch in Deutschland EU-Recht eingehalten wird. Jetzt will der Verein zusätzlich überprüfen, wie es abseits der Zentren um die saubere Landluft bestellt ist. Im Internet wurde angekündigt, dass der Verein in 500 kleinen Gemeinden kostenlos NOx messen will.

Rehborns Ortsbürgermeister Thomas Link las zufällig den Aufruf und meldete sich: „Mehr spaßeshalber!“ Die kurze Beschreibung des Rehborner Fahrzeugaufkommens in der engen Ortsdurchfahrt der L234 mit vielen Lastkraftwagen, Bussen und kleinen Staus im Ortskern, der Verbindung der Landstraße zwischen zwei Bundesstraßen und als Lkw-Abkürzung zwischen zwei Autobahnen überzeugte die DUH-Verantwortlichen.

Es kam eine positive Antwort mitsamt zweier Messröhrchen und einer detaillierten Beschreibung, wie die Geräte für 30 Tage nahe der Straße anzubringen sind. Danach gehen die Luftproben zurück an die DUH, die sie dann auswerten lässt und Rückmeldung an die Gemeinde gibt.

Gleich in den ersten Minuten nach dem Montieren dürften die Röhrchen fleißig Stickstoffdioxid gesammelt haben – es gab just einen Stau mit Bus und einem großen Laster.