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Kreuz gepflanzt

Gem 2013 Friedhof Kreuz gepflanzt April k

Eine Odernheimer Familie schenkte der Gemeinde viele kleine Buchsbaumpflanzen. Zusammen mit weiteren, die von unserem Förderverein Pro Robura finanziert wurden, pflanzte unser Gemeindearbeiter damit ein großes Kreuz neben der Aussegnungshalle auf unserem Friedhof.

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Windkraft-Verträge unterzeichnet

Gem 2013 Windkraft Vertragsunterzeichnung Julia Blom Irina Hahn 11 April 2013Insgesamt 15 Windkraft-Verträge in jeweils vierfacher Ausfertigung über Nachbarschaften, Kabel- und Wegenutzung sowie Poolflächen wurden am Donnerstag, 11. April, unterzeichnet. Die Juwi-Vertreterinnen Irina Hahn erläuterte das Vertragswerk, während Julia Blom nach der Unterschrift des Ortsbürgermeisters gleich gegenzeichnete.

Später erläuterte dann auch Marcus Krebs vor den Inhabern der Fundamentflächen letzte Details beispielsweise bei der Wegeführung.

Eine grundlegende Änderung allerdings gibt es: Juwi baut auf Rehborner Gemarkung nun keine Repower 3.2-Windkraftanlagen, sondern GE 2.5. Nominell sind diese Anlagen zwar schwächer, liefern jedoch annähernd die gleiche Strommenge. Die GE-Türme sind mit 139 Metern etwas niedriger als bisher vorgesehen, haben dafür aber längere Flügel, so dass die Gesamthöhe von 199 Metern bleibt.

Juwi will schon im Mai mit dem Bau beginnen und bis Jahresende alle 13 Windkraftanlagen errichtet haben.

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Maienberg wird freigestellt

Wie soll der Maienberg mit seinen neun verschiedenen Orchideen-Arten künftig aussehen? Was muss gemacht werden, um den Lebensraum der sonst seltenen Pflanzen zu gestalten? Wie erhält man die Wege mit den uralten Weinbergsmauern, damit Naturfreunde die Pflanzen ebenso bewundern können wie auch Schlangen und Eidechsen, die dort ihren Lebensraum haben?Gem 2013 Naturlehrpfad Besichtigung

Wenn die 13 Windkraftanlagen auf der Lettweilerer Höhe demnächst errichtet werden, muss deren Betreiber Juwi für die nächsten 25 Jahre einen Ausgleich für die Umwelt leisten. Die Gemeinde hat hierfür vorrangig den Maienberg bestimmt. (Siehe nachfolgenden Artikel „Naturausgleich für Windkraft“.)

Drei Stunden lang gingen ein Vertreter der Unteren Landespflege der Kreisverwaltung und Mitarbeiter eines Büros für Landschaftsökologie den Naturlehrpfad ab, kletterten über die Mauern in die verdornten Wiesen. Trotz des Überwuches sind jetzt dicht an dicht die Blätter der Orchideen zu sehen, der Blüten in einigen Wochen das Bild des Maienberges prägen werden.

Im Bereich der Orchideen sind die alten Mauern unerwartet in relativ gutem Zustand. Dennoch muss repariert und an einigen wenigen Stellen neu aufgebaut werden. Dabei werden auch die Ein-Mann-Unterstände, ein Witterungsschutz, als typischer Bestandteil der Mauern erhalten.

Die aufwachsenden Brombeerhecken werden auf mehreren Hektar Fläche entfernt; auch einige Bäume werden speziell im Bereich der Mauern zu deren Schutz gefällt.

Die vorgesehenen Maßnahmen können wegen der beginnenden Vegetationszeit erst im Oktober angegangen werden.

Für die Beseitigung des Felsabbruchs, der zur Sperrung eines Teilbereichs des Naturlehrpfades führte, gibt es Ideen aber leider noch keine konkrete Lösung. Auch die Frage, wie der Giebel erhalten oder gar das ganze alte Weinbergshäuschen im Maienberg saniert werden kann, ist noch nicht gelöst.

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Naturausgleich für Windkraft

Drei „letzte große Beschlüsse” zum Thema Windkraft musste der Rehborner Gemeinderat am Dienstagabend fassen, die allesamt einstimmig erfolgten.

Im vorangestellten, nicht öffentlichen Teil wurde einem Vertrag zugestimmt, der im Detail die Ausgleichsmaßnahmen für die künftigen Rehborner Windkraftanlagen auf der Lettweilerer Höhe beschreibt. So muss für eine Rodung in der Nähe ein entsprechendes Stück aufgeforstet werden. Zwischen Gemeinde, Forst und Unterer Landespflege wurde ausgehandelt, dass der Windkraftbetreiber Juwi in den nächsten 25 Jahren die Orchideenwiesen im Maienberg pflegt.

Im nachfolgenden, öffentlichen Sitzungsteil stimmte der Rat einhellig dem Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde zu.

Nur noch im kleinen Kreis, die Mehrzahl der Ratsmitglieder durfte wegen Sonderinteresses nicht an der Beratung teilnehmen, beschloss der Gemeinderat den Bebauungsplan für 13 Windkraftanlagen auf der Lettweilerer Höhe. Planer Dieter Gründonner vom Büro Gutschker und Dongus trug hierzu 20 Seiten Text mit Ergänzungen, Bedenken und Einwänden von Behörden und Naturschutzvereinen vor, die der Rat einzelnd besprach und darüber beschloss. So müssen sich beispielsweise die Windräder abschalten, wenn die Kraniche ziehen oder Fledermäuse unterwegs sind. Auch müssen die Windflügel automatisch stehen bleiben, wenn bestimmte Lärmpegel überschritten werden oder Schattenwurf stört.

Einwände von Bürgern gegen den Bebauungsplan gab es nicht.

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Weinwiesenhäuschen hat ein neues Dach

Gem_2013_Weinwieserhuschen_DachFünf, sechs Paar zupackender Hände, anderhalbTage Arbeitszeit – jetzt hat die Wanderhütte im romantischen Weinwiesental endlich ein neues Dach. Nach mehr als 40 Jahren hatte an vielen der Ziegel der Zahn der Zeit genagt: Sie waren kaputt, Regenwasser tropfte ins Gebälk der Schutzhütte.

Der Förderverein Pro Robura und der SPD-Ortsverein sprangen mit finanziellen Mitteln ein, weil die Gemeinde das Geld für die Reparatur nicht aufbringen konnte. Um zu sparen, wurden sogar die Schutzbleche per Hand gebogen.

Am Freitag wurde ein Gerüst gestellt. Am Samstagfrüh wurde abgedeckt, eine Plane aufgebracht, neu gelattet und schließlich die Ziegel verlegt. Am Nachmittag war das Projekt bis auf kleine Restarbeiten abgeschlossen.

Die Dacharbeiter wollen über Ostern ihr gelungenes Werk am Weinwieserhäuschen feiern. Die Gemeinde sagt Dankeschön für den Einsatz!