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Kappesbord gemulcht

Gem 2018 Kappesbord gemulcht

Vor vielen Jahren war der Rehborner Kappesbord eine vielgenutzte Gartenfläche, aus der sich die Bürger mit Gemüse und Salaten versorgten. Durch Erbschaft wurden die Parzellen immer kleiner, gehörten immer mehr Menschen. Zuletzt nutzen nur noch ganz wenige Rehborner das Gelände zwischen Mühlbach und Giesen. Der Rest verwilderte, Brombeerhecken nahmen überhand, bedrohten die Mauer zum Bachlauf. Kurzum: Kein schönes Entree an der von Radlern vielgenutzten Kreisstraße über den Glan und zum Bahnhof.

Um die wuchernde Wildnis zu beseitigen, nahm der Ortsbürgermeister schon vor Jahresfrist Kontakt mit dem Wasserwirtschaftsamt – die Fläche gehört zum Überschwemmungsgebiet des Glans – und zur Unteren Kreisumweltbehörde auf: Beide Ämter hatten keine Einwände, die Hecken in der Winterzeit zu entfernen. In den vergangenen Wochen und Tagen bekundeten dann auch einige Eigentümer der kleinen Parzellen ihr Einverständnis für den Radikalschnitt.

So konnte den Andreas Bohlander heute das schwenkbare Mulchwerk an seinem Kleinbagger anwerfen und in kurzer Zeit einen Gutteil der Fläche von den Brombeeren befreien. In den nächsten Wochen wird eine Grasbegrünung des Areals angegangen.

Während die Gartenparzellen in Privatbesitz sind, gehören Straße wie auch der Bachlauf zum Landesbetrieb Mobilität (LBM). Die Mauer zwischen Bach und Gärten gehört dagegen dem Landkreis.

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