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744 Rehborner Bürger

Per 30. Juni 2017 zählte das Standesamt 744 Bürger (per 31. Dezember 2016: 749) in Rehborn inklusive der 41 (44) Einwohner mit Nebenwohnsitz. Zum Jahresende 2014 zählten wir noch 782.

Die Rehborner bewohnen 275 Haushalte (+ 1).

Es gibt 46 Kinder (- 3) im Alter bis zu 9 Jahren, davon 17 (- 2) bis zu 2 Jahren. 10-19 Jahre: 65 (- 2); 20-29: 59 (+ 5); 30-39: 66 (- 1); 40-49: 85 (- 4); 50-59: 125 (- 2); 60-69: 121 (+ 5); 70-79: 83 (- 2); 80-89: 43 (+/- 0); 90-99: 10 (+ 3).

Im Jahr 2018 werden 7 (+ 6) Kinder eingeschult. Im Jahr 2019 voraussichtlich: 5 (- 2); 2020: 6 (+ 1); 2021: 6 (+/-0); 2022: 7 (+/- 0); 2023: 2.

528 (+ 4) Rehborner sind protestantischen Glaubens, 93 (- 2) katholisch. Ohne religiöse Angabe sind 80 (- 2) Personen.

Es gibt 391 (+/- 0) Ehepaare, 210 (+ 1) ledige Personen, 61 (+/- 0) verwitwete und 41 (- 1) geschiedene Rehborner.

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„Pixel“ schnurrte durch Rehborn

In Frankreichs Gemeinden ist er als kommunales Fahrzeug weit verbreitet – in Deutschland ist er dagegen noch nicht zugelassen: der Pixel X. Mit viel Zubehör ist der elektrisch angetriebene Kleinstlaster im Nachbarland als Geräteträger, als Straßenreiniger, Zugmaschine und Stromlieferant im Dauereinsatz.

Gem 2017 Pixel X-Besuch

In Hessen wurde das zweisitzige Gefährt mit seiner französischen Version und dortiger Straßenzulassung kürzlich Kommunen vorgestellt, da ein Importeur ( www.edrive-pixel.de ) aus Rüsselsheim es gegen Ende des Jahres in einer deutschen Variante auf den Markt will. Vor der Rückfahrt ins Werk in Grigny südlich Paris legte der Minilaster in Rehborn Station ein, weil Importeur Gregor Kraft und Ortsbürgermeister Thomas Link sich von elektromobilen Veranstaltungen kennen. So hatte denn Gemeindearbeiter Viktor Wiederspan eine gute Stunde die Gelegenheit, nahezu lautlos durch Rehborn und über die Gemark zu schnurren.

Obwohl handlich und wendig, schafft der Minilaster schon in der Grundversion 100 Stundenkilometer bei gleicher Reichweite. Geladen werden kann die Lithium-Eisen-Batterie an jeder Steckdose über Nacht, an Starkstrom schneller. Umgekehrt kann der Pixel auch Strom aus seiner Batterie abgeben. Bis zu einer Tonne Zuladung, Anhängekupplung und anderes mehr gehören zur Ausrüstung.

In Grigny werden jetzt zwei Prototypen für die Deutschland-Zulassung gebaut, u.a. mit größerer, hydraulisch kippbarer Ladefläche und mit mehr Bodenfreiheit. Wenn sie TÜV-abgenommen sind, kommt ein Deutschland-Pixel für eine Woche nach Rehborn zum kommunalen Testeinsatz. Diese Erfahrungen werden dann in die Serie einfließen.

Der Pixel T wird in Frankreich als siebensitziger Kleinbus als Verbindung zwischen Gemeinden eingesetzt.

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Reparaturen im Windpark

Ab Mitte Juni werden im Windpark Rehborn an sieben Anlagen größere Reparaturarbeiten durchgeführt. Hierzu wird ein großer Kran benötigt, um die Rotorblätter der Anlagen abnehmen zu können. Die Arbeiten beginnen Mitte Juni und können je nach Witterungsbedingungen und Windverhältnissen bis September 2017 andauern.

Die Arbeiten werden vom Anlagenhersteller GE durchgeführt. Die Grundstückseigentümer wurden bzw. werden derzeit über die anstehenden Arbeiten informiert.

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"Spuk in Rehborn"

Gestern trafen sich Vertreter der Straßen, um das Thema des diesjährigen Kerweumzuges festzulegen. Schnell einigten sich die Beteiligten auf das Motto: "Spuk in Rehborn".
Motivwagen bzw. Gruppen zu Helloween, Rocky Horror Picture Show, Tanz der Vampiere, Dia de los muertos und Dracula wurden bereits angekündigt.
Die Wagenbauer und das Blasorchester erhalten wie in den Vorjahren wieder einen Bauzuschuß direkt vom Förderverein Pro Robura. Angedacht ist, dass es in diesem Jahr wieder Weingläser mit Rehborner Wappen zum Umzug geben soll..

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Seltene Bäume für Käfer-Wald

Im Weinwiesental, oberhalb des Wanderparkplatzes, besitzt die Gemeinde Rehborn ein großes Waldgrundstück, das mit Fichten bewachsen ist. Diese sind jedoch teilweise vom Borkenkäfer befallen – erkennbar durch rote Nadeln – und müssen schnell entfernt werden, damit nicht weitere Bäume vom Käfer befallen werden. Das Fällen und Wiederaufforsten müsste die Gemeinde bezahlen.

Gem 2017 Rat Waldbegehung

Die stellvertretende Leiterin des Forstamts Bad Sobernheim, Carmen Barth, und Revierförster Stefan Gesse trafen sich am Samstag mit Gemeinderatsmitgliedern im Weinwiesental, um eine bereits von Ortsbürgermeister Thomas Link und den Beigeordneten abgesegnete Maßnahme zu erläutern. Denn im Rahmen des Baus der Windräder ist eine letzte Ausgleichsmaßnahme durch den Windenergieprojektierer JUWI notwendig.

Stefan Gesse hatte die Idee, Teile des Waldstücks an JUWI zu verpachten und zu verpflichten, das Käferholz zu entfernen und dafür „Klumpen“ mit je 25 Buchensprösslingen anzulegen. Das betrifft eine Fläche von 2000 Quadratmetern mit dann 80 Klumpen. Diese müssen eingezäunt und gepflegt werden, bis der stärkste Baum des Klumpens mindesten 1,5 Meter hoch ist. Die Kosten dafür trägt JUWI, zugleich muss die Wörrstädter Firma auf 25 Jahre eine Pacht in die Gemeinde entrichten, die in einen hohen fünfstelligen Bereich geht. Diese Pacht mindert damit das Haushaltsdefizit im Wald.

Bezüglich der Klumpen regte der Ortsbürgermeister an, nicht nur auf Buchen zu setzen. Vielmehr sollten auch standorttypische, aber seltene Baumarten gepflanzt werden. Wie beispielsweise die Elsbeere, der Speierling, die Weißtanne und Wildbirnen am Waldrand. So würde man zum Erhalt der Baumarten beitragen. Zu erwarten sei auch, dass die fällreifen Bäume in etwa fünf Generationen einen hohen Preis erzielen könnten. Stefan Gesse wird einen entsprechenden Pflanzplan erarbeiten.

Weiterer Punkt der Wald-Ratssitzung war das Forsteinrichtungswerk für den Rehborner Gemeindewald. Dazu wird ein Gutachten über den Ist-Zustandes im Wald erstellt, wonach dann die Planung für die nächsten zehn Jahre ausgerichtet wird. Der Rat beschloss einstimmig, die Landesforsten mit der Planung zu beauftragen, zumal dies für die Gemeinde kostenlos ist. Eine Vergabe in die freie Wirtschaft wäre auch möglich, dann aber mit Kosten für die Gemeinde verbunden gewesen.

Ausgiebig besprochen wurde mit Carmen Barth und Stefan Gesse der Punkt „Verpachtung des Gemeindewaldes an ein Unternehmen“, das dann den Wald bewirtschaften würde. Auch wenn die Gemeinde Schweinschied den Schritt in die Verpachtung gewagt hat, sehen die Ratsmitglieder diesen Schritt skeptisch. Nach dieser Vorinformation wird es zu diesem Punkt eine Ratssitzung geben.