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Schneller schnelles Internet

In der Internetversorgung zählt Rehborn zu den sogenannten NULL-Gemeinden. Das bedeutet, dass unsere Kommune schon recht gut versorgt und eine schnellere Datenleitung nicht vor Sommer 2020 bekommen soll. Für den Bau eines Glasfaseranschlusses ist für Rehborn ausschließlich die Firma Pfalzconnect verantwortlich.

Gem 2018 Glasfaser 01

„Zufällig“ hat es sich ergeben, dass auf der anderen Glanseite eine Glasfaserleitung der RWE „gefunden“ wurde, die Pfalzconnect nutzen kann. Da für den Löllbacher Telefon- und Internetanbieter gerade eine Kabel-Verlegemaschine in der Nähe ist, bot der Provider an, kurzfristig eine Verbindung zwischen Bahnlinie und dem Verteiler (KVZ) am Ortsausgang nach Meisenheim zu schaffen. Dafür wird im ersten Schritt ein Weg der Gemeinde „Am Petersfeldchen“ benötigt, in den das Kabel eingefräst wird. Ein weiterer Schritt wird das Unterbohren von Grundstücken und des Glans sein, für das noch das Einverständnis zweier Grundeigentümer eingeholt werden muss. Ein weiterer Anlieger hat bereits spontan zugesagt.

VG-Bürgermeister Kron und Ortsbürgermeister Thomas Link trafen sich heute Nachmittag mit Mitgliedern des Gemeinderates und des Bauausschusses vor Ort, um die Modalitäten des Eilbeschlusses zu besprechen. Statt der bisherigen langsamen Pfalzconnect-Funk-Internetverbindung wird es künftig eine durchgehende Glasfaserverbindung zwischen einem Haupt-Internetknoten in Frankfurt und vorerst diesem KVZ am Ortseingang geben. Ab dort werden vorerst weiter die Kupferdrähte der Telekom genutzt.

In der Folge werden nahe dieses KVZ bis zu 100 Mbps statt der bisherigen 16 Mbps möglich. Mit wachsender Entfernung zum KVZ sinkt die Schnelligkeit des Datentransports ab, wird aber noch immer wesentlich höher als derzeit liegen. Trotzdem ist vorgesehen, auch die beiden anderen KVZ in Rehborn mit Glasfaser anzusteuern und die Lichtleiter weiterhin dann in jedes Haus zu verlegen. Das wird allerdings noch ein wenig dauern.

Den Ratsmitgliedern ist es wichtig, dass auch andere Internetanbieter die Pfalzconnect-Kabel nutzen können. Die Firma hat gegenüber dem Ortsbürgermeister zugesagt, dass sie für den Turnplatz offenes WLAN ähnlich dem am Gemeindehaus an der Linde zur Verfügung stellt.

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Konzept gegen Hochwasser

Die Starkregenereignisse der vergangenen Jahre waren Auslöser, Überlegungen anzustellen, wie in den Kommunen besser vorsorgt werden kann, um Katastrophen künftig zu verhindern und die Schäden zu verringern. Der Grundgedanke örtlicher Hochwasserschutzkonzepte ist, dass die Hochwasserversorge vor Ort in Gang gesetzt bzw. verbessert wird, denn die Schäden treten lokal auf. Jede Gemeinde und Stadt soll ein individuelles und auf die örtlichen Fragestellungen zugeschnittenes Konzept erarbeiten, nach den künftig die Hochwasservorsorge verbessert werden soll.

Im Rahmen der Konzepterarbeitung kommen alle Themenbereiche der örtlichen Hochwasservorsorge auf den Prüfstand. Das reicht von der Gefahrenabwehr über die Gewässerunterhaltung bis hin zum Objektschutz. Kennzeichnend für den Prozess ist, dass die Bürgerinnen und Bürger von Beginn an aktiv in Bürgerversammlungen und Workshops eingebunden werden. Ihre Anregungen und Ideen werden aufgenommen und soweit wie möglich berücksichtigt. Sie werden aber auch selbst in die Pflicht genommen, da sie selbst die Aufgabe haben, durch eigene Maßnahmen die Schäden möglichst gering zu halten.

So entsteht ein Konzept zur Hochwasservorsorge, das Maßnahmen, Zuständigkeiten und Fristen festgelegt und für alle Akteure verbindlich ist.

Nachdem in der Ortsgemeinde Rehborn die Ortsbegehung zur Erfassung der Problempunkte und Erfahrungen mit den Vertretern der jeweiligen Ortsgemeinden (Bürgermeister, Gemeinderat und Interessierte) abschlossen wurden, sollen nun die Einwohner informiert und die vorläufigen Ergebnisse vorgestellt werden.

Für die Einwohnerversammlung wurde folgender Termin vereinbart:

Mittwoch 14. November 2018, um 19:00 Uhr im Gemeindehaus an der Linde.

In dieser Versammlung können bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse der Bürger weiterhin eingebracht und Maßnahmenvorschläge für die Ausarbeitung der örtlichen Hochwasserschutzkonzepte vorgetragen werden.

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Grußwort zur Rehborner Kerb 2018

Liebe Rehbornerinnen, liebe Rehborner!

Liebe Gäste aus nah und fern!

Die Rehborner Kerb 2018 steht bevor. Der Festausschuss der Gemeinde, in dem sich die Feuerwehr und die Vereine FSV, MGV, RV, TC und TV engagieren, hat sich viel Mühe gemacht, um für Sie über vier Tage ein tolles Programm auf die Beine zu stellen.

Es ist gleich, ob sie einen Wein am Weinstand an der Linde oder ein Bier im Zelt trinken: Alles geht wieder in einen Topf und wird am Ende unter den Vereinen aufgeteilt

Ohne diese Vereine und deren Mitglieder wäre unsere Kirmes mit ihren vielen Programmpunkten nicht zustande gekommen. Vorab daher schon einmal vielen Dank an die Vereine und deren helfende Hände!

Höhepunkte gibt es viele: Ob nun die Marius-Coverband, der Countryabend, das Puppentheater für die Kleinen uvm. Besonders dürfte der Kerweumzug am Sonntag sein, der ab 13:30 Uhr unter dem Motto „Musicals“ durch die Rehborner Straßen rollen wird.

Fürs leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Im großen Festzelt auf dem Turnplatz, im kleinen Zelt vor oder im Gemeindehaus an der Linde auch mit Unterstützung eines Caterers.

Bitte unterstützen Sie die Rehborner Kerb, indem Sie von den Angeboten Gebrauch machen und die Veranstaltungen an allen Tagen besuchen. Die Mitwirkenden haben viel Zeit, Fleiß und Ehrgeiz in diese Kerb gesteckt – danken Sie es ihnen.

Thomas Link, Ortsbürgermeister

Gem 2018-08-25 Kerb Programm Kerb

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Starkregen – Fotos gesucht

Gem 2018 Hochwasserkonzept 01

Erstaunlich viele Bürger, darunter auch Ratsmitglieder und der Ortsbürgermeister, trafen sich heute mit Volker Schaak vom Ingenieurbüro Monzel-Bernhardt und VG-Bauamtsleiter Ralf Klemm im Gemeindehaus. Das Thema: Wie kann Starkregen über und um Rehborn so geleitet werden, dass er niemanden im Ort schädigt. Zuletzt hatte es hier einen solchen Regen vor etwa zwei Jahren gegeben; Meisenheim war erst vor wenigen Wochen stark betroffen.

Dem Ingenieurbüro geht es in einem ersten Schritt darum, die Entstehungspunkte und die Wege der Wasserströme zu erkennen. Basierend auf früheren Untersuchungen hatte Volker Schaak Pläne dabei, die sich aber schnell als nicht vollständig erwiesen. Zusätzliche neuralgische Punkte wurden ausgemacht, in der Karte verzeichnet. Das Gespräch im Gemeindehaus dauerte etwa eine Stunde. Aus den Informationen soll ein Konzept entstehen, das den Bürgern vorgestellt, überarbeitet und dann nochmal öffentlich beraten wird. Am Ende soll eine Dringlichkeitsliste von Maßnahmen stehen.

Das Konzept „örtlicher Hochwasserschutz“ wird umso genauer, umso mehr Informationen das Büro erhält. Von daher sind alle Fotos interessant, die Starkregen und deren Auswirkung in der Ortslage und in der Gemarkung zeigen. Wer solche Bilder besitzt, ist gebeten, sich beim Ortsbürgermeister zu melden.

Im Anschluss wurden der Turnplatz mit dem fast in Vergessenheit geraten Flutgraben besucht, mit „Auf dem Roth“ der problematischste Punkt besichtigt und schließlich der Graben an der nördlichen Friedhofseite inspiziert. Auch die Brücken über den Weinwiesen- bzw. Hüttenbach wurden angesprochen.

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Hochwasserschutzkonzept für Rehborn

Die Starkregenereignisse der vergangenen Jahre waren Auslöser, Überlegungen anzustellen, wie in den Kommunen besser vorgesorgt werden kann, um Katastrophen künftig zu verhindern und die Schäden zu verringern. Der Grundgedanke örtlicher Hochwasserschutzkonzepte ist, dass die Hochwasserversorge vor Ort in Gang gesetzt bzw. verbessert wird, denn die Schäden treten lokal auf. Jede Gemeinde und Stadt soll ein individuelles und auf die örtlichen Fragestellungen zugeschnittenes Konzept erarbeiten, nach den künftig die Hochwasservorsorge verbessert werden soll.

Im Rahmen der Konzepterarbeitung kommen alle Themenbereiche der örtlichen Hochwasservorsorge auf den Prüfstand. Das reicht von der Gefahrenabwehr über die Gewässerunterhaltung bis hin zum Objektschutz. Kennzeichnend für den Prozess ist, dass die Bürgerinnen und Bürger von Beginn an aktiv in Bürgerversammlungen und Workshops eingebunden werden. Ihre Anregungen und Ideen werden aufgenommen und soweit wie möglich berücksichtigt. Sie werden aber auch selbst in die Pflicht genommen, da sie selbst die Aufgabe haben, durch eigene Maßnahmen die Schäden möglichst gering zu halten.

So entsteht ein Konzept zur Hochwasservorsorge, das Maßnahmen, Zuständigkeiten und Fristen festgelegt, das öffentliche und für alle Akteure verbindlich ist.

Die Verbandsgemeinde Meisenheim hat die Aufstellung des Hochwasserschutzkonzeptes federführend, aber gemeinsam mit den Ortsgemeinden übernommen.

Um die vorrangigen Problempunkte und Erfahrungen in der Ortsgemeinde zu erfassen, werden vorbereitend Ortsbegehungen der einzelnen Ortslagen mit den Vertretern der jeweiligen Ortsgemeinden (Bürgermeister, ggf. Gemeinderat und zentrale Akteure) der Verbandsgemeinde Meisenheim und dem beauftragen Fachbüro erfolgen.

Folgender Termin ist vereinbart:

Dienstag, 28. August, um 10 Uhr, Treffpunkt ist das Gemeindehaus an der Linde.

Die anschließenden Bürgerversammlungen zur Beteiligung der gesamten Dorfgemeinschaft sollen zeitnah nach Auswertung der Ergebnisse erfolgen. In diesen Versammlungen sollen die bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse der Bürgerschaft erfragt und Maßnahmenvorschläge für die Ausarbeitung der örtlichen Hochwasserschutzkonzepte gesammelt werden.