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Baggern im Naturlehrpfad

Gem 2017 Naturlehrpfad Baggerarbeiten

Vom Regen abgeschwemmter Grund sammelte sich am Fuß der alten Weinbergmauern im Naturlehrpfad viele Zentimeter hoch. Sachkundige mahnten an, den Aufwuchs und die Erde zu entfernen, weil Wurzeln und Feuchtigkeit die Sandsteine zersetzen. Die Standsicherheit der Mauern an der Orchideenwiese wäre dann nicht mehr gegeben.

Weil der Weg zu schmal für großes Gerät ist, waren Gemeindearbeiter Viktor Wiederspan und Andreas Bohlander mit seinem Kleinbagger dieser Tage im Einsatz und legten die Mauerfüße frei. Dabei kam eine in den Stein gemeißelte Inschrift aus den 1930er Jahren wieder zum Vorschein.

Den Abschluss der Instandhaltungsarbeit übernimmt Rafael Schäfer aus Auen, der mit seinem funkferngesteuerten Raupenmulcher zu sehr hochwachsende Brombeersträucher klein hält.

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Bänke für den Friedhof

Ein paar Bänke mit lackierten Holzlatten, etliche weiß-ergraute Kunststoffbänke verschiedener Bauart – das waren bisher die Sitzgelegenheiten, die kein gutes Bild auf dem sonst würdigen Rehborner Friedhof abgeben. Im Rahmen des Baus des neuen Grabfeldes gab es Besprechungen und wurden Prospekte gewälzt, welche Alternativen es denn gibt. Alleine: Nichts wirklich Passendes war zu finden, und wenn, dann war es ausgesprochen hochpreisig.

Gem 2017 Friedhof - neue Bänke

Dann ergab der Zufall, dass ein heimischer Handwerker etliche Sandsteine auf Lager hat, die ursprünglich als Treppenstufen gedacht sind. Farblich passt der beige Stein hervorragend zur Friedhofsmauer und der schmückenden Verblendung an der Aussegnungshalle. Der Gemeindearbeiter traute sich zu, aus den Sandsteinen Bänke zu bauen. Das wurde dieser Tage in Angriff genommen. Dazu wurde zunächst die Hecke links am Eingang entfernt – die Pflanzen waren sowieso krank. In kürzester Zeit hatten die beiden Gemeindearbeiter die Fundamente betoniert, in dichte Staubwolken gehüllt die Füße zugeschnitten, die eigentliche Sitzfläche mit Spezialmörtel aufgeklebt. Diese erste Bank ist V-förmig aufgebaut – so hat man den gleichzeitigen Blick auf die Halle und aufs Ehrenmal. Quasi aus Reststeinen wurde schnell noch eine weitere, kleinere Bank neben der Halle aufgebaut. Die Sitzflächen erhalten noch abnehmbare Roste aus Holz, damit man bei Beerdigungen auch an Regentagen bequemer sitzen kann.

Die neue Bank kommt so gut bei Friedhofsbesuchern an, dass Mitglieder des Friedhofausschusses und Ratsmitglieder den Ortsbürgermeister baten, weitere solche Bänke auf dem Friedhof aufstellen zu lassen. Kleiner Nebeneffekt: Die Sandsteinbänke sind auch mit Arbeitszeit preiswerter als billige für den kommunalen Friedhofsbedarf.

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BTW 2017 – Ergebnis

Gem 2017 BTW 2017

Zur Bundestagswahl 2017 gab es in Rehborn insgesamt 587 Wahlberechtigte. Von diesen beantragten 182 die Briefwahl – diese Stimmen wurden in der VG-Verwaltung Meisenheim ausgezählt und fließen ins VG-Ergebnis ein, aber nicht (!) in die Zahlen der Gemeinde! Von daher lässt sich die Wahlbeteiligung und das genaue Abstimmverhalten nicht feststellen, da unbekannt ist, ob die Briefwähler auch alle ihr Votum abgegeben haben.

Von den verbliebenen 405 Wahlberechtigten gaben letztlich 315 Wähler ihre Stimme in die Urne; davon waren 5 ungültige Stimmen.

Für die CDU gab es 76 Erststimmen und 81 Zweitstimmen; für die SPD 140/119; die Grünen 20/26; die FDP 7/15; die Linke 10/12; die AfD 44/48; die FWG 9/5; die ÖDP 1 Erststimme.

Nur Zweitstimmen erhielten die Piraten, die Partei und die V-Partei mit jeweils einem Votum.

Obwohl Rehborn zu den größten Stimmbezirken der VG gehört, hatte der 10-köpfige Wahlvorstand alle Stimmzettel schnell ausgezählt, so dass Ortsbürgermeister Thomas Link schon um 18:54 Uhr die Eilmeldung der Ergebnisse an die VG melden konnte. Bis das weitere Prozedere abgeschlossen war, zog eine weitere halbe Stunde ins Gemeindehaus.

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Wart-Ausbau in Arbeit

Sehr viel Geld wurde in den vergangenen Jahren immer wieder in die Reparaturen des Feldweges „Wart“ zum St. Antoniushof gesteckt. Doch jeder stärkere Regen riss Furchen in den felsigen Grund, machte die Strecke auch für manche Traktoren unbefahrbar.

Gem 2017 Wart-Ausbau 01

Im vergangenen Jahr beschloss der Gemeinderat, einen Schlussstrich unter die dauernden Flickarbeiten zu ziehen und die rund 1000 Meter lange Strecke zu asphaltieren. Über das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Simmern wurde ein EU-Zuschuss beantragt, der vor wenigen Wochen genehmigt wurde.

In der vergangenen Woche begann der Ausbau, der sehr schnell voranschritt. Schon am vierten Arbeitstag große Mengen Schotter verfüllt und verfestigt – wobei die Zufahrt für die Lastwagen nur rückwärts von oben möglich war – und etwa die Hälfte der Strecke schon asphaltiert. Speziell im besonders steilen Waldbereich musste der Straßenfertiger abgeschleppt werden, weil die Steigung aus eigener Kraft nicht zu bewältigen war. Um die Regenwassermassen zu lenken, begrenzen seitliche Keile die Fahrbahn.

In den nächsten Tagen werden die Gräben neu ausgehoben, in die Steine zum Bremsen des schnellen Wasserabflusses eingebaut werden. Außerdem entstehen eine oder zwei Regenrückhaltegruben. Angedacht ist auch, eine weitere solche Grube direkt unterhalb des St. Antoniushofes anzulegen.

Zum Abschluss der Arbeiten wird die Strecke vermessen. Denn wie sich herausstellte, stammen die Gemarkungspunkte aus dem Jahr 1830, so dass die Katasterpläne nicht mit den heutigen Luftbildern übereinstimmen. „Fünf Meter daneben ist schon genau!“, erklärte ein Vermesser dem Ortsbürgermeister. Der einzige richtige Fixpunkt am St. Antoniushof stammt aus dem Jahr 1968.

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Füchse am Spielplatz

Auf einem verwilderten Gelände neben dem Spielplatz und auch auf diesem selbst ist eine Fuchsmutter mit ihren Jungtieren zugange, wie dem Ortsbürgermeister gestern Abend mitgeteilt wurde und was heute bestätigt wurde. Eine konkrete Gefahr geht von den Tieren nicht aus – sie scheuen den Menschen. Tierkot sollte allerdings nicht angefasst werden.

Damit die Tiere sich ein anderes Heim außerhalb der Ortslage suchen, wurden heute Verbandsgemeinde, Kreisveterinäramt und Jäger eingeschaltet.

Als erste Maßnahme hat der Ortsbürgermeister einen örtlichen Jäger gebeten, seinen Jagdhund mehrfach kurzzeitig auf den Spielplatz zu lassen, ebenso den Hund des Gemeindearbeiters – Füchse flüchten vor dem Geruch der Hunde. Ebenso wird der Jäger Tücher am zugewachsenen Grundstück verteilen, die mit Milchsäure getränkt sind. Die äußerst übel riechende Flüssigkeit vertreibt Wildschweine; ob sie auch bei Füchse wirkt, müssen wir ausprobieren. Also nicht über unangenehmen Geruch am Spielplatz wundern!

Wie zu hören ist, erfreuen sich auch am Deslocher Spielplatz Füchse.